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"Bräuchte, Streiche und Tipps für Ihre Hochzeit."
HochzeitsbräucheDer Schleier
Im Mittelalter hatte der Brautschleier mehr als nur dekorative Funktion: Mit dem
Brautschleier sollte die Schönheit der Braut vor bösen Dämonen verborgen werden.
Damit wollte man verhindern, dass diese Besitz von der Braut nehmen. Zugleich
war der weiße Brautschleier Sinnbild für die Jungfräulichkeit der Braut. Heute
gehört der Schleier nur noch als modisches Accessoire zur Brautgarderobe.
Die Brautschuhe
Eine nicht mehr ganz so übliche Sitte ist der Brautschuhkauf mit Pfennigen.
Verständnis für diesen Brauch haben meist nur noch Fachgeschäfte. Pfennige
sollen Glück bringen und die selbst gekauften Schuhe sollen verhindern, dass die
Braut ihrem Bräutigam davonläuft. Ursprünglich sollten die zusammengesparten
Pfennige dem Bräutigam zeigen, was für eine sparsame Ehefrau er bekommt.
Allerdings ist der zweite Grund heute nicht mehr ernst zu nehmen. Früher
hingegen mussten arme Leute tatsächlich Pfennige beiseite legen, um sich die
teuren Hochzeitsschuhe leisten zu können.
Hochzeitslader
Hochzeitslader laden nach süddeutschem Brauch die Gäste persönlich ein und
helfen bei der Organisation des Festes. Die Funktion übernimmt ein Freund des
Hauses oder ein Profi.
Blumenkinder
Ein alter Brauch ist es, wenn Blumenkinder nach der kirchlichen Trauung Blümchen
streuen. Dahinter steckt ein Fruchtbarkeitsritual, welches reichen Kindersegen
bescheren soll.
Zug zum Altar
Braut und Bräutigam sollten die Kirche mit dem rechten Fuß betreten. Das bringt
Glück für das gemeinsame Leben. Das Paar darf sich auf dem Weg zur Kirche nicht
umsehen, das würde bedeuten, dass man schon jetzt nach einem anderen Partner
Ausschau hält.
Tränen des Glücks
Am Hochzeitstag soll die Braut ein paar Tränen vergießen - das soll ihr Glück
bringen.
"Lachende Braut - weinendes Weib - weinende Braut - freudiges
Weib" dichtet der Volksmund.
Reis werfen
Beim Verlassen des Kirche (Standesamt) werfen die Gäste Reis, welches die
Fruchtbarkeit symbolisieren soll. WICHTIG: Bitte vorher mit dem Standesbeamten oder dem
Pfarrer sprechen, ob dieser Brauch erlaubt ist.
Brautstrauß werfen
Nach der Kirchlichen Trauung oder Verabschiedung in die Flitterwochen wirft die
Braut den Brautstrauß in die Menge der versammelten Gäste. Wer dieses Strauß
fängt, so die Bedeutung, könnte als nächste vor dem Traualtar stehen. Früher
nahmen nur Jungfrauen an diesem Brauch teil, inzwischen ist es aber so, daß alle
unverheirateten die Hände nach dem Strauß ausstrecken können.
Dosenscheppern
Anwesende Gäste binden Dosen an einer Schnur zusammen und binden es hinter dem
Brautauto und beim fahren ertönt ein scheppern. Jeder weiß dann: hier kommt ein
frisch vermähltes Paar. Stattdessen können auch alle anwesenden Hochzeitswagen
das Paar mit einem Hupkonzert begleiten.
Holzsägen
Holzsägen müssen die Eheleute gemeinsam, um sich darauf vorzubereiten, dass sie
ihre Zukunft mit vereinten Kräften meistern müssen.
Schleiertanz
Ein paar Gäste halten den Schleier über das tanzende Brautpaar und jeder der
einen kleinen oder großen "Betrag" hineinwirft, kann den Tanzpartner abklatschen
und ebenfalls mit der Braut tanzen.
Hochzeitstorte
Die Hochzeitstorte ist ein Fruchtbarkeitssymbol. Traditionell besteht sie aus
Mehl, Honig, Mandeln und verschiedenen Gewürzen. Der Anschnitt, bei dem beide
Brautleute das Messer führen, symbolisiert das zukünftige gemeinsame Handeln der
beiden.
Brautentführung
Freunde nehmen, während einer kleinen Unachtsamkeit des Ehemanns, die Braut und
fahren durch Kneipen und Gaststätten und der Ehemann muß sie suchen. Die
hier getrunkenen Getränke muß der Ehemann begleichen. Sobald der Ehemann die Braut
gefunden hat ist leider der Spaß zu Ende. Den Brauch kann man auch umdrehen
denn nun muss die Braut mit Freundinnen den Ehemann suchen und auch die Zeche
zahlen!
Schnitzeljagd
Planen Sie in der Brautentführung die Hochzeitsgäste mit ein. Teilen Sie die
Hochzeitgesellschaft in kleine Gruppen auf. Alle anwesenden erhalten ein Papier,
in dem verschlüsselte Hinweise der Stationen der Jagd notiert sind. Vereinbaren
Sie eine genaue Uhrzeit, wann und wo sich die Hochzeitsgäste wieder treffen
sollten. Die Verlierer könnten zum Beispiel dem Brautpaar etwas Gutes tun, und
sie zum Brunch oder zu einem Abendessen einladen.
Hochzeitsmandeln
In Italien ist es Tradition, ein kleines Bündel mit 5 Hochzeitsmandeln zu einer
Bonbonniere zusammenzustellen und ein Kärtchen mit den Namen des frischen
Ehepaares und evtl. das Hochzeitsdatum dranzuhängen. Dann werden diese kleinen
Bonbonnieren am Ende der Feier jedem Gast als Andenken
mitgegeben.
Brautschuh entführen
In vielen Gegenden wird nicht die Braut, sondern der Brautschuh gestohlen und
später von den Hochzeitsgästen versteigert.
Strumpfband werfen (England)
Der Bräutigam schiebt vor versammelter Hochzeitsgesellschaft den Rocksaum höher
und höher und wenn er am Oberschenkel angekommen ist, nimmt er der Braut das
Strumpfband ab. Er wirft es in die Menge der anwesenden Junggesellen und der
Fänger wird als nächstes vor dem Traualtar stehen!
Über die Schwelle tragen
Eine sehr romantische Sitte ist das Tragen der Braut über die eigene
Türschwelle. Der Ursprung dieses Brauchs ist der Glaube, dass bösen Geister unter
der Türschwelle des Hochzeitshauses wohnen. Durch das Tragen der Braut können
die Geister ihr nichts anhaben.
Der Ehering
Der Ehering steht für die unendliche Liebe. Ohne Anfang und Ende ist er das
Sinnbild für die Ewigkeit.
Allerdings hatte der Ehering in früheren Zeiten einen eher unromantischen Zweck
zu erfüllen: Viele der in Italien gefundenen antiken Eheringe hatten zum
Beispiel die Form eines kleinen Schlüssels. Damit sollte symbolisiert werden,
daß die Ehefrau "Besitz" des Mannes sei. Und auch die Römer steckten Ihren
Frauen, die sie auf dem Markt erstanden hatten, den Ring als Zeichen des
Brautkaufes an.
Die alten Ägypter hingegen legten viel Wert darauf, daß der Ehering am rechten
Ringfinger getragen wurde. Sie waren der Ansicht, daß eine Vene - die so
genannte Liebesader - vom Ringfinger aus direkt zum Herzen führen würde.
Um den Ehering ranken sich auch heute noch viele Bräuche und Aberglaube. So
sollte besser keine andere Frau den eigenen Ehering anstecken, denn der
Volksmund behauptet, daß dann auch bald der Ehemann weg sei...
Hochzeitsstreiche Hochzeitsstreiche sind kleine (oder große) Streiche, die Verwandte, Freunde oder Nachbarn aushecken, um die Brautleute ein bisschen zu ärgern oder auch um die Hochzeitsnacht zu boykottieren. Dabei sollte es mehr um Spaß gehen und nicht darum "fies" zu sein. Vor allem sollte man solche Streiche auch nur bei Paaren machen, die auch Spaß verstehen. Brautleute, die wegen einem Hochzeitstreich richtig sauer werden haben keinen Spaß mehr. Möglicherweise kann man damit den schönsten Tag der Eheleute durch einen misslungenen Streich kaputt machen. Auch sollten die Streiche nicht zu weit gehen. Es sollte nichts zerstört werden, alles sollte rückgängig gemacht werden können und es darf nichts gegen das Gesetz gehen. Auch die Privatsphäre der Brautleuten sollte in jedem Fall respektiert werden! Wenn das Brautpaar aber gut drauf ist und sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt, ist so ein Streich eine witzige Angelegenheit. BITTE auch immer darauf achten, ob das Brautpaar Haustiere in der Wohnung hat. Der Wassergang Schwierigkeiten, die Wohnung zu betreten, hat das Brautpaar, wenn man Papp -/ Plastikbecher mit Wasser füllt und diese dicht an dicht im Flur der Wohnung verteilt, möglichst so, daß kein Fuß in die Zwischenräume passt. Aber bitte den Öffnungsbereich der Tür nicht verstellen, da sonst schwungvoll die Becher durch die Gegend fliegen. Im Eingang Wenn eine Stiege vorhanden ist: Kübel voller Erbsen oben hinstellen, mit einer sichtbaren Schnur so verspannen, dass bei Schnurberührung der Kübel umfällt. Brautpaar sieht das, steigt vorsichtig über die Schnur und hebt den Kübel weg. Freude beim Brautpaar, dass sie den Scherz entdeckt haben. Freude hört auf, wenn Sie merken, dass der Kübel keinen Boden hat. Buntes Wasser Ostereier Färbeplättchen in das abschraubbare Siebteil des Wasserhahns einschrauben, dafür sorgen, das das Wasser noch durchfließen kann. Schon hat die Braut die Schminke gespart!!! Beim Einsetzen der Färbeplättchen besser Haushaltshandschuhe anziehen, weil mit dem im Siebteil vorhandene Restwasser die Hände gleich gefärbt sind. Falsche CD? Dem Hifi-Freak seine wohl sortierte CD-Sammlung neu ordnen. Dazu gehört natürlich auch, den Inhalt der CDs zu vertauschen. Bedeutet bei über 50 CDs schon einigen Arbeitsaufwand. Das Auto Das Auto des Paares mit Popcorn füllen. Gute Nacht Verstecken Sie mehrere Wecker im Schlafzimmer des Brautpaares und lassen Sie alle halbe Stunde einen läuten. Eine weitere Möglichkeit sind Zeitschaltuhren, wo z.B. mitten in der Nacht ein Licht oder ein Radio angeht. Zu geklebt
Eingangstüre zu geklebt. Dafür braucht man große Papierstreifen, z.B. Tapete oder Papiertischdecken oder Bettlaken. Die Klebt man am Türrahmen fest. Man kann auch z.B. die Tür zum Schlafzimmer zukleben.
Auf das Papier / Bettlaken kann man z.B. ein großes Herz malen oder Grüße schreiben.
Prinzessin auf der Erbse Die Spannbettlacken abziehen und die Matratzen mit zb. Reis, Teeblättern, Gewürznelken, Konfetti, ......... bestreuen. Dann das Laken wieder darauf ziehen und das Bettzeug darauf legen. Viel LuftTipps
Hier finden Sie die Adressen der Standesämter in NRW. http://www.standesbeamte-nordrhein.de/anschriften/index.html"Kennen Sie eigentlich ALLE Hochzeitstage???" NEIN??? Dann HIER KLICKEN.
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